Strolls
Strolls sind Formationstänze aus der Rock-’n’-Roll- und Swing-Ära, bei denen alle Teilnehmenden in Linien denselben, klar strukturierten Schrittablauf tanzen. Beim klassischen Stroll der späten 1950er-Jahre standen sich zwei Reihen – meist Frauen auf der einen, Männer auf der anderen Seite – gegenüber, während sich die vordersten beiden Personen in der Mitte die „Gasse“ hinuntertanzten.
Dabei bleibt der Grundschritt einfach und wiederholt sich in einem gleichmässigen Rhythmus, sodass auch Anfängerinnen und Anfänger schnell mitkommen können. Bekannte Varianten sind etwa der Cardiff-Stroll, der Rockabilly-Stroll, der Charleston Stroll, der Madison und der Wanderer; sie unterscheiden sich vor allem in Schrittfolge, Drehrichtung, Musik und Stil.
Der Madison ist besonders bekannt: Er entstand Ende der 1950er-Jahre, wird ohne Partner in parallelen Linien getanzt und folgt einer festen Choreografie, die oft von Ansagen im Song begleitet wird. Der Charleston Stroll kombiniert dagegen verspielte Charleston-Schritte mit einer Formation, die nach jedem Durchlauf um eine Vierteldrehung weitergeht.
Strolls eignen sich hervorragend für Gruppen, weil sie gemeinschaftlich, rhythmisch und ohne festes Paar getanzt werden können. Sie vermitteln sofort das Gefühl der 1950er-Jahre – von gemütlichem Rock’n’Roll bis zu schwungvoller Swing- und Rockabilly-Musik.
Im Moment wird kein regelmässiger Kurs für Strolls der 1950er-Jahre angeboten. Diese Tanzform wird jedoch immer wieder als Mini-Workshop angeboten – ideal, um klassische Strolls oder weitere beliebte Schrittkombinationen der Ära kennenzulernen. So kannst du die typischen 50er-Jahre-Bewegungen ohne langfristige Verpflichtung ausprobieren und bei Freude daran später gezielt weiterlernen. Schau daher regelmässig auf der Website vorbei und wirf einen Blick in den Kalender, um keine neuen Workshop-Termine zu verpassen.